Am 24. März 2026 war Prof. Dr. Sabine Radtke zu Gast auf dem 8. Sportethischen Fachtag der Evangelischen Akademie Frankfurt. In ihrem Vortrag „Nach den Paralympics – Was bleibt?“ hinterfragte sie kritisch, inwieweit die Paralympischen Spiele als Sportgroßveranstaltung gesellschaftliche Veränderungen in Bezug auf Inklusion und Barrierefreiheit bewirken können.
Unter dem Leitthema „Inklusion und Sport – zwischen Abgrenzung und Teilhabe" diskutierten Theolog*innen, Sportwissenschaftler*innen, Vertreter*innen von Sportverbänden und Aktive aus dem Parasport gemeinsam über Fairness, Chancengleichheit und barrierefreie Sportangebote. Die Veranstaltung bot einen lebendigen Austausch zwischen Wissenschaft, Praxis und persönlichen Erfahrungswelten.
Besonders spannend war die Debatte über das Potenzial des Sports als Motor gesellschaftlicher Inklusion: Während Sportveranstaltungen Sichtbarkeit und Anerkennung schaffen können, machten die Teilnehmenden zugleich deutlich, dass strukturelle Barrieren bestehen bleiben und stets kritisch betrachtet werden müssen.
Der Tag war geprägt von interdisziplinären Perspektiven, inspirierenden Impulsen und regen Diskussionen – ein Gewinn für alle Beteiligten und ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung inklusiver Sportangebote.