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Department Sport & Gesundheit
Ernährungswissenschaft
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Ernährungswissenschaft

Der Fachbereich „Ernährungswissenschaft“ beschäftigt sich interdisziplinär in Forschung und Lehre mit der Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seiner Nahrung in Bezug auf Gesundheit, Lebensmittelauswahl und Stoffwechsel.

 

Forschung und Lehre

Forschung

Im Fokus ernährungswissenschaftlicher Forschung steht häufig die Prävention körperlicher Erkrankungen. Eine Besonderheit unserer Forschung ist die gleichzeitige Berücksichtigung körperlicher und seelischer Aspekte der Ernährung, insbesondere in Hinblick auf Depression, ADHS sowie Übergewicht und Adipositas. Darüber hinaus untersuchen wir Fragestellungen zum Ernährungsverhalten und dessen Determinanten. Dabei betrachten wir v.a. die Lebensphase von der Kindheit bis ins junge Erwachsenenalter, sodass die frühen Phasen der Krankheitsentstehung von chronischen Erkrankungen der Schwerpunkt unserer Forschung sind. Unser übergeordnetes Ziel ist es, mit unserer Forschung zu einer evidenzbasierten Entwicklung bevölkerungsbezogener Ernährungsempfehlungen und Präventionskonzepte beizutragen.

Für unsere Forschung greifen wir auf verschiedene Studientypen zurück und nutzen z.B. Daten aus Beobachtungsstudien, genomweiten Assoziationsstudien sowie aus Ernährungsinterventionsstudien. Ein gegenwärtiger Forschungsschwerpunkt ist die Untersuchung von Zusammenhängen zwischen Vitamin D Status, allgemeiner Nährstoffversorgung, Inflammationsstatus und depressiver Symptomatik. Aktuell beschäftigen wir uns zudem mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Ernährungsverhalten.  

Unsere Projekte führen wir in Kooperation mit verschiedenen Partner*Innen durch. An der Universität Paderborn arbeiten wir z. B. eng mit den weiteren Arbeitsgruppen des Instituts für Ernährung, Konsum und Gesundheit sowie mit den Sportwissenschaften und –medizin zusammen, außeruniversitär u. a. mit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) und dem Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR).

Lehre

Die Lehre in verschiedenen Studiengängen bereitet Teilbereiche der Ernährungswissenschaft zielgruppengerecht auf und umfasst sowohl wissenschaftliche als auch alltagsrelevante Aspekte.

Lehre im Fachbereich „Ernährungswissenschaft“

Unsere Lehre zeichnet sich dadurch aus, dass wir Kompetenzen der zukünftigen Lehrenden durch eine Kombination verschiedener Lernangebote aus klassischen Vorlesungen, Seminaren und Praxiskursen in unserer „Lernwerkstatt“ anbahnen und fördern.

In unserer Lernwerkstatt, einer Schulküche mit integriertem Lernbereich, verknüpfen wir theoretische und praktische Aspekte der Ver- und Bearbeitung von Lebensmitteln. Hier bieten wir folgende Praxisseminare an:

„Experimentelle Lebensmittel- und Ernährungslehre“

Hier wird die Ver- und Bearbeitung von Lebensmitteln aus naturwissenschaftlicher Sicht thematisiert. Dabei werden physikalische und chemische Aspekte der Nahrungszubereitung angesprochen.

Das experimentelle Arbeiten in diesem Seminar dient

  • dem vertieften, insbesondere naturwissenschaftlichen Verständnis von Zusammenhängen in der Lebensmittel- und Ernährungslehre.
  • der Befähigung, einfache Schulexperimente im Kontext der Lebensmittel- und Ernährungslehre unter Berücksichtigung der Hygiene- und Sicherheitsvorschriften zu planen und durchzuführen.

„Einführung in die Praxis der Nahrungszubereitung“

Thematisch im Mittelpunkt stehen Grundlagen der Personal-, Arbeitsplatz- und Lebensmittelhygiene, Prinzipien der Arbeitsplatzgestaltung, korrekte Anwendung der trockenen und feuchten Garverfahren sowie der Schneidetechniken.

Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse und -fertigkeiten in der Praxis der Nahrungszubereitung und können einfache Speisen und Gerichte nach gesundheitlichen und nachhaltigen Kriterien planen und selbst zubereiten.

„Kulturtechniken der Nahrungszubereitung“

Dieses Seminar dient der Vertiefung der Prinzipien und Methoden der Nahrungszubereitung und Mahlzeitengestaltung.

Die Studierenden erstellen eine sach- und situationsgerechte Auswahl von Speisen, Nahrungsmitteln und Rezepten nach vorgegebenen Kriterien (Geschmack, Nachhaltigkeit, Budget, Zeit). Hierbei sind insbesondere die Aspekte der Arbeitsplanung und –organisation sowie Hygienekonzepte zu berücksichtigen.

 

 

Die Universität der Informationsgesellschaft