Ein­fluss von Kopf­bäl­len im Fußball auf funk­tionale und struk­turelle Hirn­net­zwerke

Bereich: Sportmedizin, Concussion, Subconcussive Head Impacts, Datenanalyse

Zielgruppe: Leistungssport, Fußballspieler, Fußballtrainer

Ziel: 

  1. Das Hauptziel ist es, zu bewerten, ob und wie Kopfbälle die Hirnnetzwerke von professionellen männlichen Fußballspielern funktional und strukturell verändern.
  2. Die sekundären Ziele sind es, zu untersuchen, ob und wie Kopfbälle bei professionellen männlichen Fußballspielern die neuropsychologische Leistungsfähigkeit sowie vestibuläre oder okular-motorische Funktionen verändern.

Kurzbeschreibung:
Während der Studienlaufzeit werden professionelle männliche Fußballspieler im Quer- und im Längsschnitt untersucht. Neben MRT-Aufnahmen wird eine neurokognitive Evaluation jeweils vor Studienbeginn und nach Studienende durchgeführt. Die MRT-Aufnahmen dienen der Analyse der strukturellen und funktionellen Untersuchung der Hirnnetzwerke. Mithilfe unterschiedlicher kognitiver Tests werden weiterhin Aspekte wie das verbale und visuelle Gedächtnis, die psychomotorische Geschwindigkeit, die Reaktionszeit und die Aufmerksamkeit beurteilt. Um die Kopfbälle in die Ergebnisse der Tests einbeziehen zu können, werden alle Trainingseinheiten und Spiele der Studienteilnehmer mithilfe von Videokameras aufgezeichnet. Diese Aufzeichnungen werden hinsichtlich der Kopfbälle gesichtet und ausgewertet, sodass für jeden Teilnehmer die individuelle Kopfballanzahl, Merkmale von Kopfverletzungen und die Exposition im Training und im Spiel dokumentiert sind.

Laufzeit: 2019-2021

Team:
Prof. Dr. Dr. Claus Reinsberger
Franziska K. Haase, M.A.

Projektförderer/-partner:
Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISp)