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Department of Sports and Health
AG Psychologie und Bewegung
Prof. Dr. Matthias Weigelt
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Begleitseminar zur BA-Arbeit im Arbeitsbereich Psychologie und Bewegung

Liebe Studierende,

um eine gute und effektive Betreuung der BA-Arbeiten in unserem Arbeitsbereich sicherzustellen, bieten wir auch im WS 2017/18 wieder ein BA-Seminar an. Dieses dient dazu, Ihre BA-Projekte vorzubereiten und über das Semester hinweg zu begleiten. Dementsprechend werden neben der Besprechung Ihrer BA-Projekte auch wichtige Hinweise für das Verfassen der Arbeit sowie zum Selbstmanagement in dieser Studienphase gegeben.

Wenn Sie Ihre BA-Arbeit im Arbeitsbereich Psychologie und Bewegung schreiben wollen, dann melden Sie sich bitte entsprechend über PAUL für diese Veranstaltung an!

Die Termine für die drei Blockveranstaltungen sind:

1. Termin: Donnerstag, 19.10.2017, 14 - 18 Uhr

2. Termin: Freitag, 20.10.2017, 8 - 12 Uhr

3. Termin: Freitag, 26.01.2018, 8 - 12 Uhr

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat (baerbel.kube@upb.de).

gez. Prof. Dr. Matthias Weigelt

 

 

Qualifikationsarbeiten im Arbeitsbereich Psychologie und Bewegung

Liebe Studierende,

in der Arbeitsgruppe Psychologie und Bewegung sind wir bemüht, den Studierenden bei der Erstellung ihrer Qualifikationsarbeiten bestmöglich zu helfen. Die Qualifikationsarbeiten enthalten dabei zum überwiegenden Teil auch einen empirischen Anteil, in dem das experimentelle Planen und Auswerten einer eigenen Studie im Vordergrund steht. Die angebotenen Themen orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten der jeweiligen Mitarbeiter und des Arbeitsbereiches.

Ab dem SoSe 2017 können im AB Psychologie und Bewegung zu folgenden Themen BA-Arbeiten geschrieben werden:

 (1) "Mentales Training und intermanueller Transfer: Explizite Sequenz"

 (Es handelt sich um ein Kooperationsprojekt mit der Universität Innsbruck. Die Betreuung der BA-Arbeit übernehmen Prof. Dr. Matthias Weigelt und Dr. Stephan Dahm aus Innsbruck)
 
Mentales Training bezeichnet ein planmäßiges, wiederholtes Vorstellen einer Handlung, ohne die Effektoren dabei zu bewegen. Durch mentales Training soll die Ausführung der Handlung verbessert werden. Eine Studie zu implizitem Sequenzlernen zeigte, dass mentales Training zu mehr Transfer zur untrainierten Hand führt, als praktisches Training (Wohldmann et al., 2008). Bisher ungeklärt ist die Frage, ob der Transfer zur untrainierten Hand stärker ist, wenn man mit der dominanten (D) oder mit der nichtdominanten (ND) Hand trainiert. Um dies genauer zu untersuchen werden die Versuchspersonen zum Erlernen einer expliziten Handlungs-Sequenz entweder die dominante oder die nichtdominante Hand verwenden. Außerdem werden Sie entweder physisch (PT), mental (MT), oder eine andere Aufgabe (KG) trainieren.
 
Ablauf der Arbeiten:

Das Studiendesign und die Programmierung inkl. Instruktionen wird den Studierenden zur Verfügung gestellt. Zu den Aufgaben der Studierenden gehören die Akquise von geeigneten Versuchspersonen sowie die Überwachung und Auswertung des computerunterstützten Experimentes (BA: N=12-15). Als Versuchsleiter wird sich der/die Studierende mit jeder Versuchsperson an drei Terminen für ca. 30 min. treffen. Zwischendurch trainieren die Versuchspersonen eigenständig an ihrem eigenen Laptop zu Hause. Den Studierenden wird am Ende ein gemeinsamer Datensatz zur Verfügung gestellt, aus dem unterschiedliche Teil-Fragestellungen bearbeitet werden können. Die Teilfragestellung wird detailliert mit mir (Stephan Dahm) besprochen.

 
Mögliche Fragestellungen wären z.B.


- Führt mentales Training zu Verbesserungen in der Ausführung im Vergleich zu einer Kontrollgruppe? Ist es genauso effektiv wie physisches Training?
- Führt mentales Training zu einem Transfer der Fertigkeit auf die untrainierte Hand? Ist der Transfer ähnlich wie beim physischen Training?
- Unterscheidet sich der intermanuelle Transfer von der dominanten zur nichtdominanten Hand vom intermanuellen Transfer von der nichtdominanten zur dominanten Hand?

Ansprechpartner: Prof. Matthias Weigelt
 
Relevante Literatur:

Land, W. M., Liu, B., Cordova, A., Fang, M., Huang, Y., & Yao, W. X. (2016). Effects of Physical Practice and Imagery Practice on Bilateral Transfer in Learning a Sequential Tapping Task. PloS one, 11(4), e0152228.

Wohldmann, E.L., Healy, A.F., & Bourne Jr., L.E. (2007). Pushing the limits of imagination: Mental practice for learning sequences. Journal of Experimental Psychology, 33(1), 254-261.

Wohldmann, E.L., Healy, A.F., & Bourne Jr., L.E. (2008). A mental practice superiority effect: Less retroactive interference and more transfer than physical practice. Journal of Experimental Psychology, 34(4), 823-833.

(2) „Täuschungshandlungen im Sport“

Es werden experimentelle Untersuchungen im Labor durchgeführt, um Wirkmechanismen und Kontextfaktoren von Blicktäuschungen im Basketball zu untersuchen (mehr Infos unter folgendem Link). Ein Schwerpunkt wird dabei zukünftig auf Untersuchungen mit Basketballspielern liegen. Studierende mit Kontakt zu Basketballmanschaften können diese gerne für eine Datenerhebung nutzen.

Ansprechpartner: Mustafa Alhaj Ahmad Alaboud, Dr. Iris Güldenpenning

(3) „Sport und psychische Gesundheit“

Auswirkungen von Bewegung und Sport auf die psychische Gesundheit, v.a. von Studierenden im Freizeitsportbereich (Beinhaltet v.a. Interventionsstudien und Einsatz von Fragebögen)

Ansprechpartner: Andre Berwinkel

(4) „Trainer-Athlet-Interaktion"

  • Einschätzung des Trainerverhaltens aus Sicht der SportlerInnen
  • Selbst- und Fremdbild des Trainers
  • beinhaltet den Einsatz von Fragebögen und Beobachtungen
  • Interventionsstudien 

Ansprechpartner: Katharina Petereit

(5) Emotionsregulation im Sport“

Emotionen spielen im Sport seit dem Kindesalter eine entscheidene Rolle. Wie können diese erfasst werden und welche Unterscheide gibt es in den verschiedenen Settings, bzw. in den unterschiedlichen Altersstufen.

Beinhaltet v.a. Interventionsstudien und Einsatz von Fragebögen.

Ansprechpartner: Änne Wetzel

(6) Effektorbahnung bei der Handlungsbeobachtung im Kampfsport

Die experimentellen Untersuchungen im Labor zielen darauf ab die Auswirkungen der Handlungsbeobachtung im Kampfsport auf die Handlungen des Beobachters zu untersuchen. Insbesondere unter Einbezug von verhaltenswissenschaftlichen Daten sollen die Fragen geklärt werden, wann Handlungsbahnung stattfindet und welche zugrundeliegenden Mechanismen ursächlich für die Effekte sind. 

Ansprechpartner: Andrea Polzien

(7) Feedback und motorisches Lernen"

In laborexperimentellen Studien zur Gestaltung von Feedbackprozeduren beim motorischen Lernen werden mit Hilfe des Dual-Task-Paradigmas motorische Automatisierungseffekte untersucht. Neben den verhaltenswissenschaftlichen Daten werden in aktuellen Experimenten auch neuronale Korrelate der Feedbackverarbeitung im Kontext von Lernprozessen thematisiert.

Ansprechpartner: Dr. Daniel Krause

(8) Mentale Rotation von Taktikinstruktionen“

In quasifeldexperimentellen Settings werden Effekte der Orientierung von Taktikinstruktionen auf die Betrachtungsdauer und Ausführungspräzision in der Sportart Basketball erhoben. Neben den akuten Effekten in Abhängigkeit verschiedener moderierender Kontext- und Personenvariablen werden übungsabhängige Effekte untersucht.

Ansprechpartner: Dr. Daniel Krause

 

Die Teilnahme am BA-Seminar des Arbeitsbereichs zur Vorbereitung und Begleitung der BA-Arbeit ist zwingend notwendig! Weiterhin ist der Besuch der Veranstaltungen zu den Forschungsmethoden (Modul B13) zu empfehlen.

gez. Prof. Dr. Matthias Weigelt                                                                 Paderborn, den 10.07.2017                                                                          

Arbeitsgruppenleiter

Prof. Dr. Matthias Weigelt

Psychologie und Bewegung

Matthias Weigelt
Phone:
+49 5251 60-5300
Office:
SP1.416
Web:

Sekretariat

Bärbel Kube

Psychologie und Bewegung

Bärbel Kube
Phone:
+49 5251 60-5301
Fax:
+49 5251 60-3591
Office:
SP1.404

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