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Department of Sports and Health
Sportwissenschaft
Lehr- und Forschungseinheit Sport
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Wir forschen für eine gute Zukunft

Aktuelle Forschungsprojekte

MEE – Motive, Einstellungen und Erwartungen von (Lehramts-)Studierenden im Fach Sport

Die MEE-Studie basiert auf einem längsschnittlich angelegten Forschungsdesign und hat zum Ziel, mehr über die individuellen Voraussetzungen von Lehramtsstudierenden im ersten Fachsemester Sport zu erfahren sowie die Entwicklungsverläufe der Studierenden nachzuzeichnen. Konzipiert und durchgeführt wird die Studie in Kooperation mit der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (Prof. Dr. Nils Neuber und Dr. Marion Golenia) und der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Rüdiger Heim und Daniel Kraft). Im inhaltlichen Fokus stehen Fragen zu den individuellen Eingangsvoraussetzungen, berufsbezogenen Einstellungen, motivationalen Orientierungen sowie kognitiven und leistungsbezogenen Merkmalen. Perspektivisch ist es das Ziel, neben Motiven, Einstellungen und Erwartungen auch die fachspezifische Kompetenzentwicklung von angehenden Sportlehrern in den Blick zu nehmen. Um Vergleiche mit anderen Studienfächern vornehmen zu können, wurde ein großer Teil der Instrumente der quantitativen Studie in Anlehnung an die umfassende PaLea-Studie (Panel zum Lehramtsstudium) ausgewählt (vgl. Bauer et al., 2010).


PaSS – Pause aktiv: für Schüler von Studierenden

Im Rahmen eines in der Studienordnung eingebundenen Bewegungsprojekts leiten Studierende seit 2014 wöchentlich ein Bewegungsangebot an Paderborner Grundschulen. Das Interventionsprojekt zielt darauf ab, einen Beitrag zur Entwicklung professioneller Handlungskompetenzen im Rahmen der universitären Lehramtsausbildung zu leisten. Dies soll durch einen systematischen Transfer zwischen Theorie und praktischer Anwendung in der Schule erfolgen. Konkret führen angehende Sportlehrer im Rahmen einer verpflichtenden Lehrveranstaltung ein wöchentliches Bewegungsangebot im offenen Ganztag an Grundschulen durch. Von Seiten der Universität erfolgt eine systematische didaktische und methodische Vorbereitung auf die Schulpraxis im Rahmen von Seminaren sowie die stetige Begleitung und Reflexion des Prozesses.
Neben der Kompetenzentwicklung auf Seiten der Studierenden ist eine gezielte Bewegungsförderung von Grundschulkindern das Ziel des Interventionsprojekts. Mit PaSS soll ein Beitrag geleistet werden, das Bewegungsangebot im offenen Ganztag qualitativ und quantitativ zu optimieren sowie möglichst viele Kinder mit einem Bewegungsangebot zu erreichen Das Angebot hat einen niederschwelligen Charakter und wird auf dem Schulhof ohne Sportkleidung durchgeführt, um möglichst vielen Kindern einen leichten Zugang zu ermöglichen. Die Qualität des Angebots wird durch die Verzahnung mit der universitären Ausbildung sichergestellt. Um die Nachhaltigkeit auch außerhalb der Semesterzeiten zu erhalten, wurde eine Multiplikatorenfortbildung für OGS-Fachkräfte in das Projekt integriert.

Heterogenität als Chance – Sportliche Expertise von Studierenden als Ressource in der sportwissenschaftlichen (Lehramts-)Ausbildung

Das Sportmentoren-Projekt versteht die Heterogenität der Paderborner Sportstudierenden als Chance und greift die bereits vorhandene sportartbezogene Expertise einzelner Studierender auf (motori-sche Fähig- und Fertigkeiten und/oder methodisch-didaktische Vermittlungskompetenzen), um sie als bisher nicht genutzte Ressource in die sportwissenschaftliche (Lehramts-)Ausbildung einzubringen. Im Sinne eines partizipativen Ansatzes werden im jährlichen Turnus durchschnittlich 20 Studierende über ein speziell konzipiertes fachdidaktisches Seminar zu Sportmentoren ausgebildet. Sie unterstützen Kommilitonen, die Schwierigkeiten haben, die sportpraktischen Studienanforderungen zu erfüllen, in einer Eins-zu-eins-Betreuung, in Kleingruppen oder als zusätzliche Lernbegleiter in den sportpraktischen Lehrveranstaltungen. Auf dieser Basis wird die Entwicklung professioneller Handlungskompetenzen auf Seiten der Sportmentoren frühzeitig in der ersten Ausbildungsphase durch eine Verzahnung von Theorie und Praxis mit variierenden Rahmenbedingungen unterstützt. Prozessbegleitend wird das Projekt auf drei Ebenen – Sportmentoren, Sportmentees und Lehrpersonen des Bereichs Theorie und Praxis der Sportarten – mit Hilfe qualitativer und quantitativer Forschungsmethoden evaluiert. Das Projekt ist Teil des Gesamtprojekts Heterogenität als Chance der Universität Paderborn und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung bis 2020 gefördert.

HIER geht es zur Webseite des Projekts.

Entwicklung eines praktikablen und ganzheitlichen Konzepts zur Bewegungsförderung im schulischen Ganztag

Seit 2016 unterstützt die Stiftung Westfalen – anknüpfend an die Intervention PaSS – für drei Jahre die Entwicklung eines ganzheitlichen Konzepts zur Bewegungsförderung im Ganztag an Grundschulen. Anlass für dieses Vorhaben geben aktuelle Befunde über den zunehmenden Bewegungsmangel und dessen gesundheitlichen Folgen, die Verlagerung der Freizeit in die Institution Schule sowie die Defizite in der Qualität und Quantität des Bewegungsangebots an Ganztagsschulen (Schmidt et al., 2015). Ziel des Projektes ist es, ein theoriegeleitetes und wissenschaftlich fundiertes Konzept zur systematischen Aufwertung von Bewegung, Spiel und Sport im offenen Ganztag an Grundschulen zu entwickeln und dieses zunächst an Pilotschulen in der Stadt Paderborn zu erproben und zu evaluieren.

NRW-Sportschule: Zur Vereinbarkeit von schulischer Bildung und sportlicher Förderung

Die wissenschaftliche Begleitstudie wird an einer Realschule durchgeführt, die als NRW-Sportschule zertifiziert ist. Ziel der Schule ist es, sportlich ambitionierten Heranwachsenden eine „duale Karriere“ zu ermöglichen. Unter dem Motto Sportliche Leistung fördern – schulische Ausbildung sichern erfahren die Schüler der Sportprofilklassen neben der sportlichen Förderung (7 bis 9 Stunden Schulsport in der Woche) verschiedene Unterstützungsleistungen zur Bewältigung der Anforderungen aus Schule und Sport. Die wissenschaftliche Begleitung dieses Modellprojekts zielt auf die gleichzeitige Erfassung von Belastungsempfindungen und Parametern der Persönlichkeitsentwicklung an der Schnittstelle zwischen breiten- und leistungssportlichem Engagement. Zur systematischen Erfassung chronischer Belastungen und protektiver Ressourcen im Entwicklungsverlauf wurde die Studie längsschnittlich im Kontrollgruppendesign angelegt. Seit der Einrichtung der Profilklassen (2012) werden die Schüler zu Facetten der Persönlichkeitsentwicklung (u. a. Selbstkonzept, Leistungsmotivation, Selbstwirksamkeitserwartung), zu bildungsbezogenen Parametern, zum subjektiven Belastungsempfinden sowie zum zeitlichen Umfang der Anforderungen aus Schule und Freizeitaktivitäten jährlich befragt.

mein beneFIT@upb.de

Unter dem Slogan Gesund und erfolgreich in Paderborn studieren wird das Interventionsprojekt mein beneFIT@upb.de seit 2012 an der Universität Paderborn durchgeführt. Entstanden ist das Projekt auf Basis einer groß angelegten Studie zur Erfassung der Studierendengesundheit an der Universität Paderborn im Jahr 2010 (Brandl-Bredenbeck, Kämpfe & Köster, 2013). Die Ergebnisse dieser Untersuchung dienen als Grundlage, im Rahmen von mein beneFIT@upb.de gesundheitsförderliche Maßnahmen sowie Strukturen zur Unterstützung der Studierendengesundheit an der Hochschule zu implementieren und mit quantitativen und qualitativen Methoden zu evaluieren. Das Projekt mein beneFIT@upb.de ist thematisch in das Forschungsfeld der Studierendengesundheit einzuordnen und wird in Kooperation mit den Bereichen Arbeits- und Organisationspsychologie (Prof. Dr. Niclas Schaper), Arbeitskreis Gesunde Hochschule (Sandra Bischof), Hochschulsport (Ulrich Kussin), Didaktik des Sports (Jun.-Prof. Dr. Miriam Kehne) sowie der Techniker Krankenkasse durchgeführt.

Arbeitsgruppenleiterin

Jun. Prof. Dr. Miriam Kehne

Didaktik des Sports

Miriam Kehne
Phone:
+49 5251 60-5308
Fax:
+49 5251 60-3591
Office:
SP1.425
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in der vorlesungsfreien Zeit nach Vereinbarung

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