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Department Sport und Gesundheit
Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit
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Foto: Lena Schäfer, Universität Paderborn

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Kooperation von Universität Paderborn und Sekundarschule im Dreiländereck

Studierende führten umfangreich geplanten Unterricht durch

Es ging nicht nur um das bloße Erlernen von Wissen über die Planung und Gestaltung von Hauswirtschaftsunterricht, sondern auch um die Durchführung und Evaluation mehrerer Unterrichtsstunden. Sechs angehende Lehrerinnen vom Institut für Ernährung, Konsum und Gesundheit der Universität Paderborn planten eine Unterrichtsreihe und führten diese mit der Arbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft, die aus den Schülerinnen und Schülern der Klassen 9a und 9b bestand, an der Sekundarschule im Dreiländereck durch.

Für die Studentinnen galt es zunächst in zwei Veranstaltungen Kompetenzen für die Planung und Gestaltung sowie zur Diagnose und Leistungsmessung von haushaltsbezogenem Unterricht zu erwerben bzw. zu vertiefen. Basierend darauf planten sie dann ein umfangreiches Unterrichtsvorhaben zum Thema „Werbung, Wünsche, Wirklichkeit – Da weiß man, was man hat!?“, das von den Dozentinnen Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies sowie Judith Gockeln, die auch Hauswirtschaftslehrerin an der Sekundarschule ist, begleitet wurde. An drei wöchentlich aufeinanderfolgenden Vormittagen setzen sich die Schülerinnen und Schüler erstmals unter der Leitung von Frau Kropp und Frau Mertens mit Werbeanzeigen aus dem Alltag und deren Strategien auseinander. Auf dieser Grundlage ging es in der nachfolgenden Unterrichtsstunde bei Frau Bröker und Frau Honsberg um die Merkmale und Wirkung von Werbetechniken. Dass die Jugendlichen kreativ sind, stellten sie abschließend unter Zuhilfenahme des zuvor erworbenen Wissens bei Frau Diehl und Frau Pieper unter Beweis, indem sie zu einem selbst ausgewählten Produkt ein eigenes Werbeplakat erstellten.

Das Ziel dieser Kooperation sei sowohl die persönliche Selbsterprobung der Studentinnen gewesen als auch die Erfahrung den geplanten Unterricht in einer konkreten Lerngruppe durchzuführen und anschließend zu evaluieren. „Anfängliche Bedenken oder Unsicherheiten seitens der Studentinnen beispielsweise bei der Methodenwahl waren schnell vergangen, so dass dieses Projekt für alle Beteiligten eine wertvolle Zusatzerfahrung war“,  erklärten Prof. Dr. Kirsten Schlegel-Matthies und Judith Gockeln. 

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